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Andacht

Novemberstimmung

Liebe Leserinnen und Leser,

ein langer Sommer ist vor einigen Tagen nun endgültig zu Ende gegangen. Bei uns auf der Alb gab es sogar etwas Schnee. Zwar nur ganz kurz, aber schon ein Vorbote auf den Winter. Unaufhaltsam kommt der Jahreswechsel auf uns zu. In dem heraufziehenden Nebel und kalten Wetter kommt man schon mal auf trübe Gedanken. Meiner Ansicht nach ist dies gar nicht so negativ und gehört doch auch zu unserem Leben dazu. Nur um Missverständnissen vorzubeugen: eine bewusste Hinwendung zu den trüben Tagen oder gar ein Begrüßen von Trauer und Dunkelheit lehne ich persönlich ab. Wenn die Natur um uns nun in den winterlichen Modus umschaltet und nach und nach Altes und Verwelktes abwirft, dann liegt ja dort bereits eine Vorbereitung auf zukünftiges Leben verborgen. Unsere Welt wurde vom Gott Israels ganz anders geplant: ganz ohne Winter und ohne Sterben, oder um es in biblische Formulierungen zu fassen: „ohne Leid, ohne Schmerz und ohne Geschrei.“ Dass wir nun trotzdem so leben (müssen) wie wir es jetzt tun, heißt noch lange nicht, dass wir uns mit dem Leid und Tod abfinden, bzw. „arrangieren“ oder diese sogar „besänftigen“ müssen. Der Tod und das Leid sind nicht Teil von Gottes Wunsch für uns und haben auf Dauer auch keine Zukunft. Die Bibel sagt ganz deutlich, dass der Tod und seine Helfer für immer abtreten und untergehen werden. Hier gilt der Heilsplan Gottes, lange vor dem Erdenleben von Jesus, zugesprochen zuerst dem Volk Israels. Und an dem wird auch jetzt nicht gerüttelt. Es ist nur etwas aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Die Zusage gilt: Am Horizont dieser Welt wartet bereits das Licht. Der Messias Israels, Jesus "Christus", der "Gesalbte", ist bereit, von seinem jüdischen Volk, das ihn lange abgelehnt hatte, neu erkannt und eingeladen zu werden. Wenn wir in der heutigen Zeit etwas Einblick in das Land und Volk Israels nehmen, können wir beobachten, dass dies vor unseren Augen bereits Stück für Stück geschieht.
Gerne möchte ich Ihnen einige der letzten Worte Jesu zusprechen: „Erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Ich wünsche Ihnen einen gesegneten November.



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