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Andacht

Lebendiges Wasser

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. So lautet die diesjährige Jahreslosung aus einem der letzten Kapitel der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. Hier fasst der lebenserfahrene Apostel Johannes nochmals seine wichtigsten Erfahrungen und Visionen zusammen. Abschiedsworte sind immer wichtig, zumal wenn sie die Handschrift Gottes darin tragen.
Wasser ist lebensnotwendig. Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Ohne regelmäßige Wasserzufuhr leistet unser Gehirn nur einen Bruchteil seines Denkvermögens. Besonders im Alter ist ein guter Wasserhaushalt lebenswichtig. Wer schon einmal einen Menschen gepflegt hat, wird dieser wichtigen Wahrheit sofort zustimmen können. Man kann den Unterschied förmlich spüren.
Der Apostel Johannes schreibt aber hier von einer größeren Dimension: dem lebendigen Wasser Gottes, und das kommt nicht aus unseren Wasserhähnen. Das kann nicht selber geschöpft werden. Diese himmlische Quelle muss sich persönlich erschlossen werden, denn in diesem Losungssatz steht auch die Bedingung: dem Durstigen wird es gegeben. Vielleicht ist dies sogar die einzige Bedingung: ohne eigenen Durst kein lebendiges Wasser. Alternativen gäbe es wahrlich genug, um sich selber nicht den Durst und damit die eigene Bedürftigkeit einzugestehen. Religiöse Rituale und Studien, die eine persönliche Entscheidung und Gottes-Begegnung überflüssig machen sollen. Die Stolzen sind nicht durstig und brauchen eigentlich auch nichts. Sie haben genug eigenes Wasser. Gefährlich wird es, wenn dies als „Wahrheit“ so unters Volk gebracht wird. Ein ganzes Land kann damit in die Irre gehen, und das auch noch mit kirchlich-hocherhobenem Haupt.
So wünsche ich Ihnen, mir und unserem Land geistlichen Durst, wohlwissend, dass der Gott Israels diesen gerne mit seinem frischen Leben stillen wird.
Ihnen ein gesegnetes, gesundes 2018.



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