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Andacht

Kultur der Dankbarkeit

Für mich ist der Juni einer der schönsten Monate. Die Natur mit ihrer Fülle an grüner Landschaft und bunten Blumen gibt der Seele so viel Gutes. Bestimmt ist der Anblick der grünen Bäume und Wiesen heilsamer als der stundenlange Blick auf Bildschirme von Smartphones, Tablets und PCs.
Wenn ich aber in die Gesichter der Menschen blicke, sehe ich nicht nur glückliche und zufriedene. Ja, manche sind fröhlich und freundlich, aber andere zeigen Sorgen, Mürrisches und schlechte Laune. Und dabei muss ich feststellen: Oftmals sind die Menschen der Kulturen, die aus schwierigeren Lebensumständen kommen und nicht alles im Überfluss besitzen, dankbarer und fröhlicher als die Menschen, die Wohlstand gewöhnt sind. Dass Reichtum nicht glücklich macht, haben die Menschen über die Jahrhunderte immer wieder festgestellt. Der Volksmund sagt: "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied".
Ein wichtiger Schlüssel zu Glück und Zufriedenheit ist zweifellos die Dankbarkeit. Dankbarkeit zu pflegen kann man sich zur Gewohnheit machen: Wo die großen Dinge noch nicht zur Verfügung stehen, kann man beginnen, für die kleinen dankbar zu sein. Danke zu sagen ist allgemein eine gute Tugend und verändert das eigene Herz. Wenn man Gott als seinen Schöpfer sieht und ihm dankt, öffnet man die Tür, um von ihm beschenkt und gesegnet zu werden. Manchmal kann es zwar eine Überwindung sein, Dank zu äußern, aber tatsächlich steht dahinter der Glaube, dass Gott mehr geben und immer helfen kann.
In den biblischen Psalmen wird mehrfach zur Dankbarkeit aufgefordert: "Wer Dank opfert, der preist mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes" aus Psalm 50, oder: "Danket dem Herrn und ruft seinen Namen an; verkündigt sein Tun unter den Völkern! Singt und spielt ihm, redet von allen seinen Wundern! Rühmt seinen heiligen Namen; es freue sich das Herz derer, die den Herrn suchen" aus Psalm 105. Auch Paulus fordert in seinen Briefen beispielsweise an die Epheser oder Thessalonicher immer wieder zur Dankbarkeit auf, und zwar zur Dankbarkeit in allen Dingen. Anscheinend soll das Ausüben von Dankbarkeit zunächst völlig unabhängig von den Umständen sein.
Es geht darum, dass wir offene Augen dafür bekommen, was Gott uns bereits geschenkt hat und Glaube zu wecken für das, was er für uns tun kann.
Für das Wunder seiner Erlösung von Schuld für die Menschen durch Jesus Christus können wir ihm jeden Tag danken.



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