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Andacht

Wasser auf das Trockene

Liebe Leserinnen und Leser,

Waren Sie auch diesen Sommer über das eingesparte Rasenmähen erleichtert? Zwar praktisch, aber besonders gut war es eigentlich nicht. In unserem Land waren ganze Landstriche über lange Zeit trocken und braun gewesen. Und nun gab es wieder Regen, die Pflanzen blühen auf, die Landwirte sind dankbar, und die Wiesen sind wieder so schnell grün geworden, als wenn nichts gewesen wäre.
Hier konnten wir ganz anschaulich erleben, wie wichtig der Regen ist, den wir oft für so ganz selbstverständlich halten. Trockenheit ist kein angenehmer Zustand, auch nicht im übertragenen Sinn für unsere Seele. Den Gott Israels lernen wir als jemanden kennen, der versprochen hat, dass Trockenes nicht trocken bleiben muss. Im Propheten Jesaja spricht die Stimme Gottes zum Volk Israel, dass er in der Wüste Wasser geben will und ganze Ströme von Wasser, um das Volk zu tränken, gerade dort, wo es öde ist. Gott hatte auch das Volk Israel bei seiner Wüstenwanderung mit Wasser versorgt. König David spricht in seinem bekannten Psalm 23 über den Herrn als seinen Hirten: „Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser.“ Im Neuen Testament verkündigt Jesus, dass er das Wasser geben will, das für die Ewigkeit keinen Durst mehr hinterlassen wird. In der Offenbarung wird geschildert, dass vom Thron Gottes ein Strom von lebendigem Wasser ausgeht.
Der Gott Israels ist ein Gott, der Wasser und Leben geben will. Wer zu ihm kommt, der wird satt, erfrischt und blüht auf. Ist es nicht gerade in den "trockenen" Zeiten des Lebens, dass Menschen zu Gott rufen und sich nach ihm ausstrecken, ob er ihnen zu Hilfe kommt? Auf dieses ehrliche und ernsthafte Sehnen der Menschen antwortet Gott mit Freude und meistens auch sehr schnell. Ich habe es selbst oft erlebt, dass ich dort, wo ich Gott gegenüber meine Bedürftigkeit bekannt habe, bald Erleichterung und Erfrischung für die Seele bekommen habe.



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