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Andacht

Es gibt mehr als was vor Augen ist

„Ich glaube nur was ich sehe“, so hört man es oft von Menschen, denen der Glaube momentan nicht so wichtig ist. Sie beschäftigen und begnügen sich vorwiegend mit dem, was gerade um sie herum ist. „Gott“ ist für diese Menschen ein vager Begriff und über so etwas wie Himmel und Hölle machen sie sich keine Gedanken.
Es ist nicht schwierig, an etwas zu glauben, wenn man es konkret sehen oder anfassen kann. Die Bibel ermutigt uns aber, schon zu glauben, wenn wir noch nichts gesehen haben, nämlich zu glauben, nachdem wir die Botschaft gehört haben.
Glaube heißt seiner Bedeutung nach auch „Vertrauen“ und hat immer etwas mit dem Unsichtbaren zu tun. Man kann eigentlich nur jemandem wirklich vertrauen, den man für gut und wohlwollend hält, das heißt, man beruft sich tatsächlich auf gewisse Erfahrungswerte von sich selbst oder anderen. Ein Vergleich dazu wäre das Thema der Geldanlage. Obwohl ich weiß, dass der mir empfohlene Aktienfonds vom Anlageberater meines Vertrauens in der Vergangenheit hervorragend gewachsen ist, ist und bleibt es eine Glaubensentscheidung auf die Zukunft hin, mein Geld dort zu investieren. Ob in diesem Jahr für mich persönlich aus solch einer Geldanlage Gewinn abfällt, muss ich glauben und hoffen. Glaube heißt aber deshalb nicht blindes Vertrauen oder leichtsinniges Handeln, sondern eben bewusst und mit Verstand zu handeln. Man beruft sich auf das, was man erkannt und erfahren hat und steht ganz hinter dem, was man tut und wem man vertraut. In der Bibel im Matthäusevangelium heißt es „Liebe den Herrn deinen Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und deinem ganzen Verstand.“ Die Bibel sagt auch, dass wir alles selber prüfen dürfen und das behalten sollen, was wir als gut empfunden haben.
Welch eine Freiheit liegt in diesem Glauben: Ich darf es selber prüfen, erfahren, und meine eigene Beziehung zu dem unsichtbaren Gott pflegen. Und dabei bin ich keinem religiösen System verpflichtet. Sind die Menschen, die mir von ihrem eigenen Glauben erzählen, vertrauenswürdig? Dann kann ich auch von ihnen lernen!
So wünsche Ihnen persönliche Erlebnisse mit dem unsichtbaren Gott Israels und daraus dann einen neuen, positiven Blick auf den Glauben.



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